Neujahrsempfang der FDP Weilheim -Schongau 2012
In der wieder neu eröffneten Gaststätte `Schießstätte` fand der diesjährige Neujahrsempfang statt. Prof. Dr. Koschay begrüßte die Gäste und zeigte in seiner Ansprache Verständnis für den Mißmut der Bürger, denen viele Entscheidungsparameter und Folgen politischer Maßnahmen verborgen bleiben.
Treue zu liberalen Prinzipien wird Stadtrat Walter Hüglin auch trotz des derzeitigen Gegenwinds üben. Diese Beharrlichkeit zahlte sich bereits mehrfach aus, indem durch das Wirken Hüglins mit seinen Fraktionskollegen im Stadtrat Vorteile für Stadt und Bürger ereicht werden konnten.
Klaus Breil (MdB) unterstrich in seinem Abriß über die Arbeit der Bundesregierung die Bedeutung verbesserter Infrastruktur für die Region. Eindringlich warnte er vor der Wirkung höherer Gewerbesteuersätze und der Abwerbung lukrativer Unternehmen ins benachbarte Ausland.
Martin Zeil (MdL) lobte die Leistung des Mittelstands in der Region. Der Kreis hat die niedrigste Arbeitslosenquote im Land, wobei Bayern in den letzten Jahren wieder das Land mit den besten Ergebnissen in allen Bereichen im Ländervergleich wurde. Das ist nicht unwesentlich dem liberalen Einfluß in der Regierung zuzuschreiben.
Martin Zeil verdeutlichte die Folgen des beschlossenen Atomausstiegs in der Enrgiepolitik und erinnerte eindringlich daran, daß man solche Konzepte genau planen, durchdenken und verträglich einfügen müsse. Überhastete Entscheidungen führten zu grotesken, doppelmoralhaften, Situation, wenn man zwar hier die Kernkraftwerke abschalte, dabei aber den Bedarf von ausländischen Betreibern aus deren AKW`s beziehen müsse.
(KR)
Weißwurstfrühstück mit Martin Zeil
Am 23.7. veranstaltete der FDP Kreisverband in der "alten schmiede" in der Eisenkramergasse ein Weißwurstfrühstück mit dem bayerischen Wirtschaftsminister und stv. Ministerpräsidenten Martin Zeil. Zeil lobte die "Bilderbuchunternehmen" im Landkreis und betonte die Innovationskraft des bayerischen Mittelstands und Handwerks, die im Wesentlichen " das Land durch die Krise getragen haben". So war es unumgänglich, seinerzeit die Banken, die die mittelständischen Unternehmen mit Kapital zu versorgen haben, zu stützen, um den Verlust zigtausender Arbeitsplätze zu verhindern. Nun werden aber auch erstmals ehemalige Vorstände vor Gericht zur Rechenschaft gezogen, erstmals mußten politische Verantwortungsträger zu Fehlern stehen. Das wäre ohne die FDP nicht geschehen.
Natürlich ging es in der Diskussion um lokale Themen wie Bahnhofsmodernisierung und die Energiewende. So wird losgelöst von der Bahnhofsmodernisierung der Umbau des Bahnsteigs 1 angegangen. Planungskosten werden vom Ministerium übernommen und auch sonst wird das Vorhaben unterstützt und nach Kräften vorangetrieben. Von einem Grünen-Vertreter, der im Vorfeld anderslautende Gerüchte in der lokalen Presse verbreitete, war aber nichts zu sehen.
Martin Zeil betonte zur Energiediskussion, daß der hektische Umstieg auf neue Energieträger keine Zeit lasse. Für eigenbrödlerische Kritik und "Contra"-Mentalität ist nun kein Platz. Jeder muß Einschnitte hinnehmen. Jedoch unterstützt das Wirtschaftsministerium nach Kräften sachliche und umfassende Information der Bürger.
(KR)
Informationsreise nach Berlin
Eine runde Sache (Bericht eines Teilnehmers)
Vom 8.-11. Juni lud Klaus Breil 48 Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis 226: Weilheim zu einer 4 tägigen Informationsreise nach Berlin ein.
Die Reisegruppe bestand im Wesentlichen aus zwei Abordnungen, Soldaten aus Standorten im Werdenfelser Land unter Führung ihres Kommandeurs Oberstleutnant Michael Steinheimer und Angehörigen der Gemeindeverwaltung Garmisch-Partenkirchen mit ihrem geschäftsleitenden Beamten Herrn Johann Eitzenberger.
Der erste und der letzte Tag wurden für die An- und Abreise mit der Bahn genutzt.
Der zweite Tag begann mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt. Beginnend am Hotel „im Osten“ der Stadt ging es zuerst an der alten Stasi-Zentrale an der Normannenstraße vorbei, danach ging es auf der Frankfurter Allee, die zu DDR-Zeiten die Stalin Allee war, an den sogenannten „Stalin-Barock“-Häuserzeilen vorbei zum Alexanderplatz. Auf der Weiterfahrt ging es dann kreuz und quer immer wieder über die ehemalige Mauer durch Friedrichshain, Kreuzberg, Berlin-Mitte, Wedding und Prenzlauer Berg. Die Besuchermagneten Fernsehturm, Museumsviertel, Checkpoint Charlie, Brandenbuger Tor, Reichstag und Bundeskanzleramt gehörten selbstverständlich zur Tour. Anschließend erfolgte ein kleiner Zwischenstop an der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße.
Um dieses geballte Programm sacken zu lassen, hatte der Besucherdienst des Bundespresseamtes ein Mittagessen in einer typischen Berliner Gaststätte organisiert.
Am Nachmittag stand dann eine Besichtigung des Reichtages auf dem Programm.
Von der Besuchertribüne aus konnten Teile einer Plenarsitzung verfolgt werden. Das Thema „Maritime Wirtschaft“ war für die oberbayerische Gruppe eher uninteressant, allerdings konnte dabei die Arbeitsweise des Parlamentes und das abschließende publikumswirksame Präsentieren der vorher in den Ausschüssen erarbeiteten Gesetze gut beobachtet werden.
Das anschließende Thema „Steuervereinfachungsgesetz 2011“ war dann eher wieder etwas was jeder nachvollziehen konnte, allerdings ist es auch dabei nicht gelungen zu verstehen, worin die „Vereinfachung“ des Gesetzes jetzt tatsächlich bestehen sollte.
Anschließend konnten dann noch in einer Diskussionsrunde mit den Abgeordneten Klaus Breil, Rainer Erdel, Dr. Birgit Reinemund und Dr. Daniel Volk noch einige Themen vertieft werden und ein tieferer Einblick in die parlamentarische Arbeit gewonnen werden. Das Thema Standorte der Bundeswehr in der Zukunft interessierte insbesondere die Soldaten, allerdings stellte Rainer Erdel heraus, das jede Aussage, bevor der Entscheidung über die Struktur der Bundeswehr der Zukunft getroffen ist, nur ein Blick in die Glaskugel sei. Das Thema der Finanzhilfen für Griechenland wurde ausgiebig diskutiert und Unumgäglichkeit der weiteren Unterstützung im Wesentlichen damit begründet, dass ein Nichthelfen und die damit zu erwartenden völlige Unkalkulierbarkeit der Finanzmärkte und das aus der Hand geben der Mitwirkung der Konsolidierung insbesondere für Deutschland als Exportland zu katastrophalen finanziellen Folgen führen könnte.
Insbesondere Dr. Daniel Volk erläuterte, dass die aktuell beschlossenen Hilfe das kleinere Übel sei.
Nach der gelungenen Veranstaltung wurde der offizielle Teil an diesem Tag bei einem „Italiener“ am Potsdamer Platz beschlossen.
Pünktlich und vollzählig wurde am Freitag morgen mit einem Besuch im Bundesministerium der Justiz die Informationsreise fortgesetzt. Nach einer Mittagspause in Berlin-Mitte folgte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Nachdem der vormittag eher durch die trockene Materie geprägt war, war der nachmittägliche Vortrag so interessant und lebhaft, dass sogar nach dem Mittagessen zumindest für die große Mehrheit der Teilnehmer keine Müdigkeit und Langeweile aufkamen.
Um das Programm weiter aufzulockern wurde das Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz besucht. Anschließend konnte dann die Zeit für einen individuellen Stadtbummel genutzt werden, bevor der Abend mit einer Spreefahrt bei bestem Sommerwetter und typisch Berliner Essen beschlossen wurde.
Abschließend ist sagen, dass die ausgezeichnete Betreuung durch Frau Timm vom Besucherdienst des Bundespresseamts und dem Fels im chaotischen Berliner Stadtverkehr, der Busfahrer „Super-Mario“ dazu beitrugen, aus einer interessanten Reise eine runde Sache zu machen.
Neujahrsempfang der FDP Weilheim-Schongau 2011
Mit der Hälfte der üblichen Besucher hatte man aufgrund der Umfragewerte gerechnet, doch tatsächlich kamen fast 90 Besucher, fast soviel wie üblich. Somit war der Saal wieder voll und die Redner hatten auch Interessantes zu berichten, denn viele Maßnahmen der Regierungen in München und Berlin waren in den Medien noch nicht zu den Bürgern gelangt. Wirtschaftlich geht es mit unserem Land dank kluger Wirtschaftspolitik wieder bergauf. Die ersten Entlastungsmaßnahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes erreichen nun die Bürger.
Dennoch geht die FDP selbstkritisch und kämpferisch ins Neue Jahr. Es gibt noch viel zu tun, und der Aufschwung kommt nicht von alleine. Die FDP kämpft weiter für Bürokratieabbau und Steuerentlastungen.
Das auf den Weg gebrachte Energiekonzept ist eine der größten und zukunftsweisenden Maßnahmen der Bundesrepublik. Es mündet am Ende in eine verläßliche und bezahlbare Versorgung der Bürger mit regenerativer umweltfreundlicher Energie.
Besonders erfreulich war die rege Diskussion mit den Bürgern. Sie war geprägt von Aufforderungen, aber es gab auch Anerkennung des bisher Geleisteten. Das zeigt entgegen aktueller Umfragewerte , daß nun die ersten Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen beim Bürger angekommen sind und der Vertrauen in die Arbeit der Liberalen setzt. Das ist ein Ansporn, die Zielsetzungen, um derentwillen die Liberalen gewählt wurden, weiter kraftvoll zu verfolgen.
kr
Inforeisen nach Berlin im Oktober
Die letzte Berlinreise in diesem Jahr fand vom 26. bis 29. Oktober statt. Jahreszeitbedingt nahmen daran etliche Landwirte teil, denen die Arbeit auf dem Hof erst jetzt im Spätherbst hierzu Zeit läßt.
So stand die Fahrt teilweise unter dem Motto der Landwirtschaftspolitik. Herr Breil brachte auch zum ersten offiziellen Programmpunkt einige Fraktionskollegen zur Diskussionsrunde mit, die sich den Detailfragen der Zuhörerschaft stellen konnten. Von der Möglichkeit der Aussprache wurde dann lebhafter Gebrauch gemacht, doch angesichts des exakt terminierten Programms mußte ein Teil der Diskussion dann aufs Abendessen geschoben werden, zu dem sich Klaus Breil trotz gedrängten Terminkalenders die Zeit nahm, um noch offene Fragen zu beantworten und sich Sorgen der Bürger vortragen zu lassen.
Der nächste Tag begann mit einem Besuch beim Landwirtschaftsministerium. Auch hier wurden viele Fragen beantwortet, wobei die Informationen in beide Richtungen gingen. Die Besucher erfuhren vieles über Hintergründe und Problemstellungen in der Politik, das Ministerium erhielt Rückmeldungen aus der Praxis.
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Inforeise nach Berlin im Juli

Diskussion mit MdB Klaus Breil Die Sommerreise nach Berlin, an der 42 Besucher, betreut von 2 Mitarbeitern des Wahlkreisbüros, teilnahmen,widmete sich der deutschen Geschichte.
Zunächst aber informierte sich die Gruppe über die Arbeitsweise des Parlaments und das aktuelle politische Geschehen, das von Klaus Breil verständlich dargelegt wurde. Bei der Stadtrundfahrt staunten vor allem diejenigen Besucher, die Berlin noch aus der Zeit vor der Wende in Erinnerung hatten, über die weitreichenden Veränderungen. Am Modell der Stadt erläuterte der Stadtführer Hopp kompetent die weiteren Bauvorhaben.
Der nächste Tag stand im Zeichen der jüngeren deutschen Geschichte. Nach einem Besuch beim Bildungs- und Forschungsministerium besichtigte die Gruppe das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Ehemalige Häftlinge berichteten dort, wozu eine ideologisch verbissene Staatsmacht fähig ist. Anschließend wurde das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst besucht, in dem anschaulich der Ablauf des Zweiten Weltkriegs im Osten dargestellt ist; vom Überfall auf Polen, dem vernichtenden Vormarsch, und der Wende des Kriegsverlaufs bis zur Vernichtung des Deutschen Reichs.
Einen harmonischen Ausklang fand die Reise mit einer Stadtbesichtigung von der Spree aus.

Stadtmodell von Berlin
Gespräche mit Landwirten
9.6.10 - Weilheim: der neukonstituierte Bezirksfachausschuß Landwirtschaft und Forsten unter Vorsitz von Hans-Peter Posch (1. v.l.) begann die Kontaktaufnahme zu den Organisationen der Nahrunsgmittelerzeuger im Landkreis Weilheim-Schongau mit Gesprächen mit Vertretern des bayerischen Bauernverbandes und des Bundes Deutscher Milchviehhalter.
Zum Problem einer sinnvollen Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte unabhängig von konzernartigen Strukturen hatte der Kreisvorsitzende Dr. Volker Koschay (2. v.l.) gleich brauchbare Anregungen. Die Landwirte sehen sich mit einer Reihe von Problemen konfrontiert, die sie darlegten. Die FDP sucht und findet für viele davon Lösungen und entwickelt Konzepte zu einer praktikablen Landwirtschaftspolitik, die den realen Gegebenheiten wieder Beachtung schenkt.
EInen Tag später fand in Peißenberg das Gespräch mit Vertretern des BDM statt. Vertreter der FDP waren hier Stadtrat Walter Hüglin und Georg Krauser als Mitglied des Ausschußvorstands. Die Positionen von BBV und BDM unterscheiden sich in einigen Punkten hinsichtlich der Lösungsansätze, nicht aber darin, worin die größten Probleme für die Bauern bestehen und wie sie zu lösen sind.
Aktuelles und Berichte
Die Hauptversammlung des OV Weilheim fand am 19.03.2010 in Weilheim statt. Nachdem der bisherige Vorstand einstimmig entlastet wurde, wählte die von Klaus Breil (MdB) geleitete Versammlung, zu der die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder erschienen war, den neuen Ortsvorstand:Vorsitzende: Judith Haberkorn
Stellvertreter: Dr. Volker Koschay
Schriftführer: Dieter Rockel
Schatzmeister: Frank Satzinger
Beisitzer: Dr. Dieter Grünewald und Dr.Dr. Alfried Schinz
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